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Companion Juli-2018

Das PASST!

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Berlin den 5.07.2018

Companions!
Freunde, Fans und Förderer der Shakespeare Company Berlin,

Es ist viel geschehen und es gibt viel zu lesen. Picken Sie sich einfach raus, was Sie interessiert. Die Überschriften 2-4 sind im Text verlinkt. So kommen Sie schnell zu dem Teil, der Sie intersessiert.

Die Themen in dieser Ausgabe:

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0. VERSCHIEBUNG - ab dem 14.7. wird der Sommernachtstanz immer samstags stattfinden und immer Tango!!!
1. VERLORENE LIEBESMüHE! – Wie die Berliner Presse die Premiere sah von Michael Günther
2. WOHIN MIT DEN KINDERN? – Zu einer möglichen Kinderbetreuung während unserer Vorstellungen durch Baumschlau e.V. von Michael Günther
3. EINMAL HIN UND WIEDER ZURüCK - Unser erstes internationales Festival AUSSERHALB DER EU von Stefan Plepp
4. HIER PASSTE JA WIRKLICH ALLES – Impressionen vom internationalen Shakespeare Festival im Globe Neuss von Michael Günther
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0. VERSCHIEBUNG
Ab dem 14.7. findet der Sommernachtstanz immer samstags statt donnerstags statt und es wird immer Tango sein

Liebes Publikum
Auch für uns ist es ein Lernprozess. Es hat sich gezeigt, dass der Sommernachtstanz an den Donnerstagen nicht die Beachtung erfährt, die er verdient. Wir haben deshalb beschlossen, die Veranstaltung versuchsweise auf den Samstag zu verlegen und uns außerdem vorerst auf Tango festzulegen.
Sollte der Sommernachtstanz an einem Donnerstag ein Argument für Sie gewesen sein, Tickets zu erwerben, so schreiben Sie uns. Wir buchen Ihre Tickets gerne um!

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Fotos von Jerun Vahle;


1.VERLORENE LIEBESMÜHE!
Wie die Berliner Presse die Premiere sah

Falls Sie unsere Neuproduktion „VERLORENE LIEBESMüHE!“ noch nicht gesehen haben, bietet sich ab dem 24. Juli erneut die Chance, eine Aufführung dieser wortspielreichen Komödie mit Musik zu sehen.
Als Entscheidungshilfe seien Ihnen ein paar Kritikermeinungen vorgelegt:
Die TAZ sah „Lustvolles Crossdressing im liebestollen Sommertheater…“ mit „…Pseudo-Kasatschok-Tanzeinlage der drei Männer („Russki, vodka, hopsasa!“), die, als Russen verkleidet, den Frauen inkognito ihre Aufwartung machen…“ und „…große Begeisterung beim Publikum…“ ernteten.
Die BERLINER ZEITUNG schrieb: „Das originale Vogelgezwitscher, das rauschende Laub und die zunehmende Dunkelheit, selbst das Schnurren der nahe gelegenen S-Bahn fügen sich in die furchtlos unterhaltsame und witzig ausgemalte Inszenierung von Jens Schmidl. Isabelle Feldwisch, Vera Kreyer, Johanna-Julia Spitzer, Thilo Herrmann, Benjamin Plath und Thomas Weppel haben das deftige Register mit schmutzigen Liedern ebenso drauf wie Scherze unter der Gürtellinie, aber sie beherrschen auch Shakespeares schattenhafte Zwischentöne, das unziemliche Begehren, den subtilen Anflug der Einsamkeit, das verzweifelte Besinnen vor dem Absturz.“
In den BERLINER ANSICHTSSACHEN konnte man lesen: „Es gibt grandiose Wortwasserfälle, schlüpfrige Schlüpfrigkeiten, zotige Zoten, einen kreuz und quer verliebten Hofstaat und sanfte Weisen, live auf der Bühne geklimpert. Ein witziges, wortgewandtes und wohlgelauntes Stück Sommertheater, bei dem man so richtig Spaß hat, genau wie das spielfreudige Ensemble auf der Bühne, die nahtlos von Rolle zu Rolle springen und jedem Charakter ein ganz individuelles Äußeres verleihen.“

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2. WOHIN MIT DEN KINDERN?
Zu einer möglichen Kinderbetreuung während unserer Vorstellungen durch Baumschlau e.V.

von Michael Günther

Bin interessiert                          Nicht interessiert
Mit dem ebenfalls im Naturpark Schöneberger Südgelände ansässigen Verein Baumschlau – Neues Lernen e.V. www.baumschlau.de gibt es Überlegungen, eine abendliche Kinderbetreuung mit Programm, wie zum Beispiel einer nächtlichen Wanderung im Park, anzubieten. Gerichtet wäre dieses Angebot an Eltern, die unsere Vorstellungen sehen wollen und ihre Kinder mitbringen, die zwar alt genug sind, um lange aufzubleiben, aber zu jung, um manches unserer Stücke zu sehen. Da die personelle Aufwendung nicht gering wäre, müssten Gruppen von mindestens 4 Kindern zusammenkommen, um den Kostenrahmen nicht zu sprengen. Sicherlich wäre es auch sinnvoll, das Angebot zunächst auf ein bis zwei Tage pro Woche zu beschränken, um für Baumschlau e.V. eine bessere Planbarkeit zu gewährleisten. Bitte geben Sie uns hier ein Feedback, wenn Sie das Angebot begrüßen und nutzen würden!

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Fotos von Jelena Ivanovic

3. EINMAL HIN UND WIEDER ZURÜCK
Unser erstes internationales Festival AUSSERHALB DER EU

von Stefan Plepp

Manchmal kommt das richtige Angebot zur falschen Zeit.
Jahrelang hatten wir der Gelegenheit entgegengefiebert, in den Festspielmarkt vorzudringen um unser Inszenierungen auch einem internationalen Publikum zu präsentieren. UND DANN KAM SIE...
Gerade hatten wir unseren Spielplan fertig. Die stressige Vorbereitungsphase war angelaufen, die Hälfte des Ensembles probte an Verlorene Liebesmühe. Eine Situation, in der keiner, wirklich KEINER ein Quentchen Zeit übrig hat
UND DANN KAM EINE MAIL AUS SERBIEN! Vom noch jungen Sekspir Festifal in Indjija/Serbien, ca 70km von Belgrad entfernt. Den Kaufmann von Venedig wollten sie gerne haben, ob das möglich sei.
Hätten wir gewusst, wieviel Arbeit auf uns wartet, hätten wir wohl nicht den Mut gefunden, das zu ermöglichen.
Das Stück musste Wort für Wort abgeklopft werden um aus dem tatsächlich gesprochenen Text serbische Übertitel zu machen, Kritiken mussten übersetzt werden, es mussten umfangreiche Zollbestimmungen studiert und noch umfangreichere Dokumente ausgefüllt werden, eine Spedition musste gefunden (alle deutschen Spediteure lehnten dankend ab), unser Bühnenbild und alle Requisiten auf Palletten gepackt werden. Flüge gebucht, persönliche Termine umgelegt werden.
Doch die größte Herausforderung war unser eigener Spielplan:
Am Samstag den 30.6. spielten drei Kollegen noch Macbeth in Berlin, am Sonntag war das Festival in Serbien und am Montag schon wieder Proben in Berlin angesetzt um am Dienstag den Sommernachtstraum auf die Bretter zu stellen...
Wir haben das tatsächlich hinbekommen und es war unwirklich schön und der Empfang sehr herzlich. Das Publikum war begeistert.
Für uns Schauspieler war es anfänglich etwas irritierend, auf Menschen zu schauen, die scheinbar 80% der Zeit intensiv über unser Köpfe hinweg auf die Übertitel starrten. Doch der enorme Beifall am Ende bewies, dass sich die dem Stück zugrunde liegenden Emotionen übertragen hatten!
Doch Bilder sagen mehr als Worte! Sehen Sie selbst!
(Klicken zeigt die Fotos groß in einem neuen Tab an)

Fotos von Jelena Ivanovic

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Bei Shylocks Bart!                              (S.Plepp)

4. HIER PASSTE JA WIRKLICH ALLES
Impressionen vom internationalen Shakespeare Festival im Globe Neuss

von Michael Günther

Als Regisseur durfte ich das Ensemble des „Kaufmann von Venedig!“ nach Neuss zum diesjährigen Shakespeare Festival begleiten und war schwer beeindruckt von der dichten, intensiven Atmosphäre und intimen Nähe zwischen Spielern und Zuschauern, die allein schon durch den mehrgeschossigen Rundbau des Globe-Theaters bedingt waren.
Die Spieler fühlten sich zu Höchstleistungen animiert und sichtlich eingebettet in ein Theater-Gesamterlebnis, bei dem die Reaktionen, der Atem des Publikums ebenso entscheidend war, wie das Spiel auf der Bühne selbst.
Nach der zweiten Vorstellung wurde ich vor dem Theater von einer Besuchergruppe aus Bonn angesprochen, die sich als Filmemacher und Freizeit-Schauspieler vorstellten und überschäumend lobend über die vielen gelungenen Einfälle bei einer klaren Fabelerzählung des Stückes sprachen. „Da stimmte ja wirklich alles! Die tragischen Szenen waren hart bis an die Grenze des Erträglichen und die komödiantischen Szenen schön doof, ohne geschmacklos zu sein. Das Stück war modern erzählt, ohne sich auf plumpe Aktualisierungen zu beschränken.“
Diese Expertise freute mich natürlich sehr und bewog mich, nachzufragen, was diese Gruppe nach Neuss führte, hat doch die Bundesstadt Bonn ein Stadttheater, das mal zu den besten im Lande gehörte. Damit hatte ich das Stichwort gegeben für eine schier endlose Klage über die Verkommenheit des deutschen Subventionstheaters. Die Stücke dort seien verrätselt bis zur Unverständlichkeit, destruktiv elitär und dazu noch handwerklich schlecht gemacht. Da ich ähnliche Äußerungen auch schon oft von Besuchern unserer Aufführungen im Naturpark Schöneberger Südgelände mit Bezug auf die Berliner Staatstheater gehört hatte, begriff ich allmählich, was Volkstheater eigentlich ausmacht:
Konstuktiv zu sein auch in der Darstellung der zerstörerischen Seiten des Menschen, die Zuschauer mitzunehmen, sie zum verstehenden Mitdenken und -fühlen einzuladen und das Ganze auf einem handwerklichen Niveau zu präsentieren, das Kunst nicht zu Künstlichkeit erstarren lässt.
Volkstheater kann auf keinen Fall heißen, den vermeintlichen Publikumsgeschmack kritiklos und mit grobem Klamauk in vorauseilendem Gehorsam zu bedienen, wie es andere, mehr am Geschäft als an der Kunst orientierte Bühnen auch in Berlin versuchen. Ich glaube, wir sind auf keinem schlechten Wege. Die Presse übrigens rang sich nach unserem Gastspiel zu der Erkenntnis durch, dass man dieses so umstrittene Stück heute durchaus noch aufführen kann, „…wenn man es denn so macht, wie die Shakespeare Company Berlin.“.

Wir freuen uns auf Sie!

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Copyright © 2018 SHAKESPEARE in Grün GmbH, All rights reserved.
Text: Michael Günther & Stefan Plepp
Redaktion + Layout: Stefan Plepp
Herausgeber: Shakespeare in Grün GmbH, Geschäftsführer Stefan Plepp
Berlin, den 05.07.2018

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